Lyrics

Da rüef i di

Gott mini Mama

Nimm mi zrügg i di Buch, i d Wärmi
Wäb nöi üsi Nabelschnuer
Z sterchste Liebesband uf Ärde
Tuusig Mal gebore, für i dine Arme z wärde
Nie uspulsiert und nie dürtrennt
für immer verbunde u gfunde vo dir

Gott mini Mama, mini Mama, mini Mama

Gott mini Mama, du schmecksch nach dehiim u dini Nahrig
git z Beschte här, nimmsch mi mit allne Emotione
bringsch mir dr Kuschelbär
Gott mini Mama, so eini isch no ned gfunde uf Ärde,
di Beschti nur e liisi Vorahnig
Füll du mis Loch, la Anders stärbe
Füll du mis Loch, la Anders stärbe

Gott mini Mama, mini Mama, mini Mama

Und Gott seid: du bisch ned schuld
i ha se trage, ha se uf mi gno, dert am Chrüz

Text: Christine Zhai
Musik: Christine Zhai

Wasser

 Wasser

Du machsch d Strasse äbä,
dWäge zwäg zum ga
all das viile Läbä,
sisch für mi,i chas ha
sisch parat zum Grife und Begrife cha ni im Empfah
du lasch i mim Läbä riife,
lasch mi la bestah

Du sprengsch jede Damm, giessisch Ström über mi
Ziesch mi i di Bann, gisch alles hii

Du hesch Wasser für mi trochne Hals
Wasser für mis trochne Härz
I trinke und sinke tüüf i di
I bruche di

Ha versuecht Dräck z verdecke u chrampfe mit viil Müeh
All das Wärche u Baschtle, mal z spät und mal z früeh
drbii ischs parat zum Grife und schlife duesch du ned i
du seisch, la mi i dim Läbe riife, so läb i ab iz dür di

Du bisch mis Läbä, mini Fröid, dä wo zfride stellt u dä wo zellt

Text: Christine Zhai
Musik: Christine & Yamin Zhai, Simon Sommer

Mit em Wind

I riise alli Türe uf, mini Fenschter sperangelwiit
bewohn, durchdring, beläb du
I löse starri Muskle und gibe us dr Hand
beschwing, beweg, nimm du

Nem lenger hangi dran, sondern du
Nem lenger häb i fescht, sondern du

So nimm mis Läbä nimm,
las la flüge mit em Wind
Henke mini Plän a dini Nägel
due mini Füscht uf und las la flüge
mit em Wind, las la flüge mit em Wind

I sammle alli Uhre, schenke dir
all mini Zyt
nimm Platz, sitz ab, erfüll du
I singe mini Lieder, diräkt i dis Härz
los zue, bis gfüllt, schwing du mit

Nem lenger nur allei, sondern mit dir

nem lenger so beschwert, sondern frei

Du mi heilige Ort
sgit ke bessre Platz als bi dir
du mini heiligi Zyt
Es lohnt sich jede Moment mit dir

Text: Christine Zhai
Musik: Christine & Yamin Zhai, Simon Sommer

Geischt Gottes

Geischt Gottes,
brüetend übrem Wasser
bedecksch üs wie nes Chleid,
gschtaltisch üs nöi
Geischt Gottes,
brüetend übrem Wasser
nächer als üsi Huut,
umhüllsch du üs

Geischt Gottes,
Atemluft und Wind
wehsch wild dür üs,
erfüllsch üs nöi
Geischt Gottes,
Atemluft und Wind
lachsch liis i üses Ohr,
huchsch Friide ii

Geischt Gottes,
allmächtigs Gwicht
bügsch üs uf üsi Chnöi,
fühersch üs tüüf
Geischt Gottes,
allmächtigs Gwicht
lüpfsch üsi Flügel uf,
hoffsch üs höch

Text: Christine Zhai
Musik: Christine & Yamin Zhai,
Simon Sommer


Mit Huut und Haar

Du teilsch, du gisch, o drüber us
und was du bisch, das schenksch du üs
Nüt häbsch du zrügg, nüt blibt bi dir
Dis Gschänk schlat d Brügg vom Himmel zu üs

U mir schliesse uf, d’Türe zur Ewigkeit
Chum inä Sohn, Gsicht vo dr Herrlichkeit


Mir nähme di uf, mir nähme di aa
Mit Fleisch und mit Bluet, mit Huut und mir Haar

Zu Allem was du gisch, zu Allem was du bisch
Gott-mit-üs, mir sägä ja

Text: Christine & Yamin Zhai
Musik: Christine & Yamin Zhai, Simon Sommer

Lehn du di a mi

Lehn du di a mi

I fülle di Abgrund uf, gibe dim Bodelose halt
I versetze Bärge, wo du di druf chasch stelle und Sicht ha fürs nöie Land
I halte us und halte fescht, wiege hin und här
Alles wird vergah, doch i blibe näb dir stah


I bi dr Erscht u dr Letscht, dä wo isch, wo wird si
I bi z Lied, wo singt in dir
so lehn du di, lehn du di a mi

I löse dini Füscht, nimme dis Welle i mini Hand
Mis Fleisch u Bluet fühlt mit, es hangt scho längscht am Stamm
S’git ke Stei, wo z schwär isch, jede rolli wäg für di
Alles wo vergeiht wird nöi, i huche frisches Läbä ii

Text: Christine Zhai
Musik: Christine Zhai, Simon Sommer

Alles wo blibt

Alles wo blibt

Du bisch grösser als was isch gsi
Du umfassisch hüt und morn
Du verlangsamsch mini Wält
Wen i dir i d Ouge lueg
Du bisch tüüfer als mi Fall
Du bisch höcher als mi Dank
Du holsch mi zu dir zrügg
We ni dir i d Ouge lueg

Und i versinke i dim Ja für mi
Und i versinke i dim Ja für mi

Um üs um verschwindet d Wält
und alles wo bliibt bisch du u ni

du seisch, i verlah di nie, gibe di nie uf
du seisch i stah hinder dir, stah hinder dir


Text: Christine und Yamin Zhai
Musik: Christine und Yamin Zhai, Simon Sommer

So schön

Iz nach ämä Jahrzähnt, han i vergässe,
ha verlore d’Spur, es blibt nur
im Chopf es paar Bildli,
halb am verblasse
fasch ke Emotion, eifach nur

Es grosses Loch, mit mä Dechel druf
und e Frag, wie wärs jetz,
wie wärsch du und i?

Äs wär so schön warm,
so schön borge, so schön hell
Ä offene Arm, so viil Zyt,
so viil Ahnahm, so viil halt

Iz nacheme Jahrzähnt,
schiin i nem z wüsse,
wies denn isch xi, es bliibt nur
es verlornigs Gfühel, verlorni Zuekunft
und e suechi nach einfach nur

däm feschte Platz,
därä Heimat wo bliibt
där offene Tür, däm Ort mit dir und mir


Text: Christine Zhai
Musik: Christine Zhai, Simon Sommer

Im versprochne Land

Du verendrisch dAtmosphäre
schicksch di Sohn hie uf Ärde
mit mä perfekte Plan
lasch hie Himmel la wärde
Du verendrisch dAtmosphäre
di Geischt erfüllt üsi Härze
mit mä perfekte Plan
duesch üsi Läbä nöi färbe

Du fühersch iz verprochne Land
Fühersch iz versprochne Land
zrügg i d Heimat, i üsi Heimat

I dräiä mis Härz us für di,
singe mini Melodie,
hie im versprochne Land,
mit mä Ja für di
Und du, dräisch dis
Härz us für mi,
singsch dini Melodie,
hie im verprochne Land,
mit mä Ja für mi

Du verendrisch dAtmosphäre
mit wiit, offene Arme
üse guet, guet Vater,
hörsch ned uf um üs wärbe

Text: Christine Zhai
Musik: Christine Zhai, Simon Sommer, Yamin Zhai

WILL DU BISCH

WILL DU BISCH

Di Name zergeiht uf dr Zunge
di Duft stigt zum Himmel uf
es vibriert i mine Lunge
 i schnufe i und schnufe us

und all di viile enge Täler
wiitisch du mit jedem Zug
di verstubte Denkmäler
mache Platz dem offne Chrueg
i schnufe i und schnufe us

Bi dir si – isch Heimat, bi dir si isch Ruhe
Bi dir si isch acho
und will du bisch, so bini o

Und alli luute, wilde Gedanke
kreise um di und lande sanft
dürs Wohnig si und in dir wohne  
schla ni Wurzle i dire Chraft
i schnufe i und schnufe us

Text: Christine und Yamin Zhai, Musik: Christine und Yamin Zhai, Simon Sommer


Chopf im HImmel

Was gsehsch du? Was isch dini Sicht?
Was denksch du? Was isch i dim Sinn?
I gspüre d Strieme ufem Rügge, doch du zHeil, wo när chunnt
I gseh Tod, du zLäbä, i gseh dürri Chnoche, du ä Armee wo steiht.
Und du seisch sing, sing Halleluja


Wott mi Chopf, Chopf, Chopf im Himmel ha
Luege di allei, allei nur a
Legä mis Härz, Härz, Härz i dini Ruhe
Mi Sinn und Zwäck, du mi Grund zum sii


Was gsehsch du? Was isch dini Sicht?
Was denksch du? Was isch i dim Sinn?
I gseh Wasser, doch du hesch scho lang Wii drus gmacht
I gseh z Meer, du dr Wäg, i gseh Muure, doch du hesch die Wänd zu Fall bracht
Und du seisch sing, sing Halleluja

Nüt isch unmöglich, nüt isch unmöglich, nüt isch unmöglich für di!


Text: Christine Zhai, Musik: Christine & Yamin Zhai, Simon Sommer, Matthias Wisler